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BMW K18 Vision: lautstarke Premiere beim Goodwood Festival of Speed

BMW K18 Vision: lautstarke Premiere beim Goodwood Festival of Speed

BMW K18 Vision: lautstarke Premiere beim Goodwood Festival of Speed

Konzeptfahrzeuge kennst du vor allem von Messeständen: schön beleuchtet, poliert bis zum letzten Winkel - und meistens fest verschraubt, damit niemand auf die Idee kommt, den Zündschlüssel zu drehen. Bei der BMW K18 Vision ist das anders. Die Studie hat beim Goodwood Festival of Speed in Südengland ihr britisches Debüt gegeben, und statt nur auf dem Rasen zu posieren, ist sie den berühmten Hillclimb tatsächlich hinaufgefahren.

Mehr als ein Showpony

Genau das ist der Punkt, der die K18 Vision von vielen anderen Design-Studien unterscheidet. Wer ein Motorrad die enge, historische Strecke vor dem Goodwood House hochschickt, kann sich nicht auf Attrappen-Technik verlassen. Der Antrieb musste laufen, die Fahrwerksgeometrie musste funktionieren, und laut den Berichten vom Wochenende hat die BMW-Studie das mit einem Sound quittiert, der auf rund 130 Dezibel gemessen wurde. Das ist die akustische Bestätigung dafür, dass hier ein echtes, fahrbereites Motorrad unterwegs war und keine reine Attrappe für Fotografen.

Für alle, die den Goodwood-Hillclimb kennen: Die knapp 1,86 Kilometer lange Strecke durch den Park des Anwesens gehört zu den renommiertesten Bühnen, die die Motorsport- und Motorradwelt zu bieten hat. Hersteller nutzen sie traditionell, um zu zeigen, dass ihre spektakulärsten Fahrzeuge nicht nur auf dem Papier existieren. Für BMW war die K18 Vision damit ein doppelter Auftritt: einmal als Design-Statement, einmal als technischer Funktionsnachweis vor Publikum.

Was das für K-Fans bedeutet

Der Name K18 ist kein Zufall und dürfte bei allen, die sich mit der K-Baureihe verbunden fühlen, aufhorchen lassen. BMW nutzt seine Concept-Studien traditionell dazu, Designsprachen und Ideen zu testen, bevor - oder auch ohne dass - daraus je ein Serienmodell wird. Offiziell bestätigte technische Details oder gar Serienpläne gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, und das ist bei einer Studie auch völlig normal. Trotzdem lohnt sich ein Blick darauf, wie ernst BMW das Projekt offenbar nimmt: Eine Studie, die eine echte Bergstrecke hochfährt und dabei so viel Lärm macht, dass es in den Schlagzeilen landet, ist kein Feigenblatt für die Marketingabteilung, sondern ein Fahrzeug mit Substanz.

Ob und in welcher Form Ideen aus der K18 Vision irgendwann in ein Serienmotorrad einfliessen, bleibt vorerst offen. Für uns als K-1200/1300-Community ist das aber genau die Art von Nachricht, die man im Auge behalten sollte - denn wenn BMW an dieser Nomenklatur weiterarbeitet, betrifft das direkt die Zukunft der Baureihe, die viele von uns fahren.

Bis dahin bleibt der Auftritt in Goodwood vor allem eines: ein Beweis dafür, dass BMW auch abseits der Verkaufszahlen noch Lust hat, mit lauten, fahrbaren Ideen aufzufallen. Wer sein eigenes K-Modell für die nächste Ausfahrt in Schuss bringen will, findet passendes Zubehör übrigens bei Hornig.

Joe

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